Wie Du in 14 Tagen mit minimalem Zeitaufwand ein deutlich aufgeräumteres Zuhause haben kannst

Veröffentlicht am

Ich möchte hier erklären,

wie Du in 14 Tagen mit minimalem Zeitaufwand ein deutlich aufgeräumteres Zuhause haben kannst!

 

Gerade wenn es um das Zuhause geht (oder aber auch den Arbeitsplatz) kämpfen wir häufig gegen einen unsichtbaren Feind.

Unser innerer Schweinehund!

Ich müsste dringend im Schlafzimmer Staub wischen, aber gerade hier auf dem Sofa ist es soooo gemütlich.

Ich müsste dringend die Küche aufräumen, aber gerade jetzt habe ich jemanden im Chat getroffen, den ich schon ewig nicht mehr gesprochen habe.

Ich müsste……

Es hämmert in unseren Köpfen und wenn die Aufgaben nicht erledigt werden und der Schweinehund seinen Kampf gewonnen hat, bekommen wir als Zugabe noch ein schlechtes Gewissen gratis dazu.

Das kann so weit führen, dass man irgendwann gar nicht mehr weiß wo man anfangen soll und lieber gleich auf dem Sofa bleibt. Ich sage Dir, selbst wenn Du laut singst, Du wirst die Stimmen in Deinem Kopf nicht so ohne weiteres los!

Wie kann man also aus diesem Hamsterrad aussteigen?

Mit einer Änderung der Denkweise und Routinen!!!

Auch wenn es uns in den Hochglanzmagazinen dieser Welt immer wieder gezeigt wird, KEINER wohnt in einem Möbelkatalog. Also streiche sofort das Wort müsste aus Deinem Wortschatz und ersetzen es durch könnte.

Bei „ich könnte im Schlafzimmer Staub wischen“ habst DU die Wahl und danach garantiert kein schlechtes Gewissen.


Der 2. Punkt sind die Routinen.

Was ist eine Routine? Wikipedia beschreibt es folgendermaßen: 

 

Das Wort Routine (vom französischen routine für die „Wegerfahrung“) bezeichnet:

  • eine Handlung, die durch mehrfaches Wiederholen zur Gewohnheit wird

 

Und genau da liegt das Geheimnis:

Indem wir nicht mehr darüber nachdenken, was getan werden muss,sondern es einfach tun, besteht nicht die Gefahr, wieder in den Wahlmodus zu verfallen und sich für die Bequemlichkeit zu entscheiden.

Wie macht man dass nun mit den Routinen?

Besorge Dir eine Eieruhr, wenn Du keine habst, geht auch die Weckerfunktion in Deinem Handy.

Stelle diese Uhr auf 5 Minuten.

Und jetzt beginne morgens, bevor Du das Haus verlässt, in jedem Bereich oder Raum den Du habst 5 Minuten für Ordnung zu sorgen.

Nimm nur so viel heraus, wie Du in dieser Zeit schaffen kannst, es bringt nichts, wenn Du den ganzen Schrank ausräumst und danach alles liegen lässt.

Eine Morgenroutine im Schlafzimmer könnte also folgend aussehen:

  • Öffne zu Beginn das Fenster,
  • dann mache das Bett,
  • räume umherliegende Kleidungsstücke weg
  • – Blicke auf die Uhr-
  • wische die Nachttische ab,….

Da Du nun nicht jeden Tag den Nachttisch abwischen musst, fang an aufzuräumen, 1 Fach im Kleiderschrank, 1 Schublade. Du wirst sehr schnell merken, wie lang 5 Minuten sein können.

Diese Routine führst Du in den nächsten 4 Wochen JEDEN Morgen durch. In allen Räumen (also 5 Minuten im Schlafzimmer, 5 Minuten im Bad, 5-10 Minuten in der Küche……)

Und komme mir nicht mit ich habe keine Zeit morgens. Wer von uns wohnt schon in einem 20 Zimmer Schloss? Also wie viele Räume hast Du?? Das macht morgens maximal 30-45 Minuten aus.

Zur Not stehe eben diese Zeit früher auf.

Nach etwa 4 Wochen konsequenter Anwendung stellt sich bereits eine Routine ein. Du wirst nicht mehr nachdenken, was Du tun sollst, sondern es einfach fortan tun.

Und nach bereits 2 Wochen wirst Du merken, das Dein Zuhause deutlich aufgeräumter und sauberer ist.

Fange zunächst nur mit dieser Routine an! Gleich heute morgen!

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36 thoughts on “Wie Du in 14 Tagen mit minimalem Zeitaufwand ein deutlich aufgeräumteres Zuhause haben kannst”

  1. Liebe Yvonne
    Ich verstehe das Prinzip sehr gut und kenne auch das Thema von Wollen-Müssen-Sollen und Können. Ich scheitere jedoch wirklich an der Umsetzbarkeit: Ich stehe um 4.50 Uhr auf um den Zug um sechs Uhr zu erreichen (30 Minuten bis zum Bahnhof) und habe mehr als 10 Räume (welche um diese Zeit u.a. noch durch schlafende Personen belegt sind,..). Das bedeutet ich mache 5 Minuten im Bad (Lavabo, Dusche, WC, Haare auf dem Boden) und bin dann weg,…. komme Abends um zwischen 17-18 Uhr nach Hause, dann gibt’s Nachtessen, Zähneputzten, Schlafanzug und Gute-Nach-Ritual x4 (+4 Räume x 5 Minuten,..) und das an 4 Tagen in der Woche (Schweiz hat 42h Arbeitswoche / 100% Pensum). Ich glaube nicht, dass die 5 Minuten Regel pro Raum für mich wirklich realistisch ist? Wie siehst du das als „erfahrener“ Hase?
    Andrea

    1. Liebe Andrea, auch ich bin jemand der sehr früh aufsteht, weil ich finde, am Morgen kann man am Besten arbeiten. Wenn du allerdings schon so früh aufstehst und so spät wiederkommst, gibt es eigentlich nur 2 Lösungen:

      1. Du machst nur die Routinen in den dir zugänglichen Räumen und verschiebst die anderen aufs Wochenende
      2. Du deligierst die Aufgaben an andere „Mitbewohner“. Selbst kleine Kinder können die Routinen schon lernen, anfangs hilft dort eventuell ein Belohnungssystem.

  2. Liebe Putzmanagerin,
    ich würde mich sehr freuen, wenn ich Deinen Putzplan erhalten würde. Bitte diesen an meine mailadresse schicken.
    Ganz lieben Dank!!

  3. Nach einer Woche Routine und Putzplan sieht man deutliche Ergebnisse. Klasse!!! Es fällt mir leicht,da ich mir neben der sonstigen Tagesplanung einfach keinen Kopf mehr mache, was heute im Haushalt ansteht. Das ist ein echter Zeit-,Ordnungs- und im Ergebnis Wohlfühlgewinn für mich.

  4. klingt eigentlich echt einfach. Ich hab schon einige Routinen die ich morgens drin hab. Das hab ich nicht über die 5 Minuten „Regel“ gemacht, sondern einfach so integriert was mir anfangs schon sehr schwer gefallen ist.
    Wir haben bei uns im Haus aber 3 Katzen und einen Hund. Ich geh jeden Morgen einmal durchs ganze Haus mit dem Sauger und fühle mich seither viel wohler wenn ich Abends vom Arbeiten komme.
    Mit den 5-Minuten kann ich vielleicht auch noch andere „Aufgaben“ gleich am Morgen mit unter bekommen, das werd ich gleich morgen früh mal testen!
    herbstliche Grüße
    Matthias

  5. Ogott ich DANKE dir für diesen Tipp! Hier sah es sooo schlimm aus und ich hab das jetzt gemacht und sehe wieder Land, weil ich nicht lange überlegt habe, was nun zuerst kommt, sondern einfach 5 Minuten lang das, was mir zunächst in die Hände kam. Dankedankedankedanke!

    Ich habe wieder Zuversicht, mein Chaosproblem in den Griff zu bekommen?

    1. Sehr gerne! Ich erfinde hier in meinem Blog das Rad nicht neu, aber manchmal ist man so „betriebsblind“ dass man au eigentlich naheliegendes nicht kommt.
      Mir geht das auch noch oft immer so. Ich freue mich, wenn ich dir damit ein Stück weit mehr Freiheit geben konnte.

  6. Super Idee!
    Habe den Plan auf meine momentanen Bedürfnis umgestellt – bin schon ziemlich lange krank und wenig leistungsfähig, aber 5 min / Pause / 5 min nächster Raum schaffe ich und bin froh, dass ich meinen Mann damit wieder mehr unterstützen kann, denn an sonst üblichen “Großtaten“ scheitere ich – gibt mir einen Elan, den ich im Moment wirklich gebrauchen kann!!! 🙂 Und später werde ich es hoffentlich in meinen normalen Alltag übernehmen können!
    DANKE

  7. Genial! Das ist eine sehr gute Idee!
    Auch wenn es morgens hektischer ist, aber es ist nachhaltiger und man fühlt sich besser!!!
    Vielen Dank!
    🙂

  8. Hi, bei mir klappt nicht an frühe morgen, zu erst bringe ich meine Kind ins kida und ein bleib daheim. Es wird gefrühstückt und dann kann ich fünf Minuten jeder Zimmer schenken aber ich finde super tip und jetzt mache ich auch jeden Tag und abend aber nur Kinderzimmern und spilzeug überallwird aufgereumt. Eltern Tochter macht auch schon mit. Ich bin begeistert
    Danke Yvonne.lg

  9. Bei mir haut das auch nicht mit den 5 Minuten morgens hin, ich stehe um 5.45 Uhr auf, mache Brote und Müsli für Arbeit und Schule, dann weck ich meine Kinder, wegen verschiedenen Weggehzeiten frühstücken wir von 6.15 bis 6.45 Uhr, um 6.30 gehe ich ins Bad, ja ich brauche morgens meine 30 Minuten, zwischendurch habe ich die Betten zurück geschlagen und zum Schluss räume ich den Frühstückstisch in die Spülmaschine und in den Kühlschrank. Um 7.10 Uhr verlasse ich mit meiner Tochter das Haus und bin um 16.45 Uhr wieder daheim. Meistens gehe ich dann noch 5 Minuten durch jeden Raum sofern nicht noch Termine anstehen oder Wäsche dazwischenkommt.

  10. Vielen lieben Dank für die super Idee. 5 Minuten schaffen sogar die Kinder (7 und 5), weil man nur helfen muss, bis es klingelt und nicht bis alles fertig ist.

  11. Ich finde dich super Yvonne! Klein aber fein deine Tipps! Es ist wirklich so, dass ich deinen Tipp glaub ich schaffen kann! Auch wenn ich viel um die Ohren habe, denn abends, da bin ich jeweils so kaputt, ich kann dann einfach nicht mehr.
    Knapp die Küche schaffe ich abends jeweils – was mir wichtig ist, denn morgens muss sie sauber sein fürs Frühstück. So werde ich auch die anderen Räume schaffen!!

  12. Ich mache diese Methode schon zwei Jahre. Allerdings schaffe ich die 5minuten pro Raum (Küche 7, Flur nur 3min) nur am Wochenende. Macht genau eine halbe Stunde bei mir.
    Unter der Woche wird die Zeit halbiert (2,5 minuten pro Raum, Küche 5min) das ist dann eine Viertelstunde, da hat man immerhin den Status quo wieder hergestellt.

    LG Caro

  13. Hallo Yvonne,
    deine Tipps sind super, schon nach 3 Tagen sehe ich eine Veränderung, selbst in meinem Schreckenszimmer wird das Chaos übersichtlicher. Ich kann zwar morgens die 5 Minuten pro Zimmer nicht einhalten, aber ich mache sie sofort wenn ich nachmittags von der Arbeit komme und dann Abends nochmals. Jetzt habe ich gerade noch dein Video mit dem Putzmittelkorb gesehen, das werde ich mir auf jeden Fall auch zulegen.
    Vielen Dank für die nützlichen Tipps und dein Engagement mir das putzen leichter zu machen.
    Liebe Grüße
    Angelika

  14. das klappt bisher sehr gut,ich habe aber auch frei,ich bin gespannt wies läuft,wenn ich wieder morgens und nachmittags arbeiten muss!

  15. Das ist aber wirklich nur was für Leute ohne Erwerbstätigkeit, oder? Ich stehe zwischen 4 und 5 Uhr auf, arbeite Vollzeit, habe weite Wege und arbeite oft abends oder am Wochenende auch noch mal. Soll ich echt um 3 Uhr aufstehen, um irgendwelche Nachttische abzuwienern? Das kann’s doch nicht sein. Bzw. nur für Leute, die maximal in Teilzeit arbeiten.

    1. Nein das schaffen auch Leute in Vollzeit. Wenn du es morgens nicht schaffst alle Räume zu machen, dann spätestens Abends. Wenn du die Routinen gelernt hast, gehen sie schneller von der Hand und wenn du die Grundordnung drin hast, dann brauchst du teilweise auch weniger als 5 Minuten.

  16. Hört sich alles sehr gut an. Ich probiere es einfach mal ab morgen.
    Kannst du mir auch einen Putzplan zukommen lassen?
    Vielen Dank, Hilde

    1. Liebe Hilde, einen Putzplan verschicke ich in Form von wöchentlichen Mails, die die Aufgaben für die nächste Woche beinhalten. Die Mails bekommst du, wenn du dich in meinen Newsletterverteiler einträgst.

  17. Ich stecke haushaltstechnisch noch in den Kinderschuhen und freue mich über jegliche Tipps meinen Haushalt zu verbessern und zu optimieren.
    Ich würde mich über deinen Putzplan sehr freuen.
    Mach weiter so – ich bin total begeistert 🙂

  18. Ich musste bei diesem Tipp ziemlich schmunzeln! Selbst wenn ich nur die stark frequentierte Räume morgens angehe: ich habe morgens, mit 2 kleinen Kindern und einem Vollzeitjob morgens keine Zeit 30min aufzuräumen! Was uns aber eine enorme Hilfe (auch zur Überwindung des inneren Schweinehundes) ist, ist ein programmierbarer Staubsaugerroboter:
    1. Muss man sich überwinden, zumindest auf dem Fußboden nichts liegen zu lassen
    2. Räumen die Kinder wie von Zauberhand ihr Spielzeug selbständig weg, wenn es heiß nachher kommt der Roboter, dann ist das Spielzeug weg…
    3. Wenn der Roboter regelmäßig fährt, fliegt weniger Staub durch die Räume und man muss seltener Staub wischen
    4. Muss man auch seltener die Böden feucht wischen, weil sich kein Dreck eintreten kann

    Und noch ein Tipp für Multitasker in Sachen Badezimmer-Pflege: Putze die Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste: da man nicht mehr auf die Putzbewegung achten muss, kann man mit der anderen Hand bequem die Badezimmergarnituren abwischen. Trotz extrem hartem Wasser reicht bei mir ein Mikrofaserlappen ohne Putzmittel, einfach durch das (fast) tägliche Putzen…

  19. Liebe Yvonne,

    vielen Dank für deine tollen Putztipps! Ich führe die Routinen und den Putzplan nun schon seit 3 Wochen und meine Bude war noch vorzeigbarer als jetzt! Ich schäme mich nicht mehr in Grund und Boden, wenn Besuch ansteht. Ich bin richtig glücklich über mein ordentlicheres Zuhause. Putzen macht mir jetzt richtig Spaß! Das war noch nie so!!! Wahrscheinlich, weil man nun mehr Resultate sieht! 🙂

    Ich habe mir den Wochenplan auf einzelne Karteikärtchen geschrieben und blättere jeden Tag eine Seite weiter und widme mich der nächsten Aufgabe. Irgendwie ist es wie ein kleines Spiel geworden. ^_^

    Dankeschön und herzliche Grüße

    Sabrina

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