Was gibt es zu essen?

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Wenn es eine Frage gibt, die mich früher wirklich gestresst hat, dann war es diese: Was gibt es zu essen?

Den Vormittag hat man mit Dingen verbracht, wie aufräumen, Papiere sortieren, Wäsche waschen und die Mittagszeit rückt immer näher. Und irgendwann kam sie dann diese verhasste Frage.

Panischer Blick in den Kühlschrank, wie viel Zeit bleibt noch, bis das Essen auf dem Tisch stehen soll? Wieder nur die berühmte „Maggitüte“?

Durch unseren Umzug ins Ausland und dem damit erschwerten Zugang zu Fertigprodukten musste ich mir also etwas anderes einfallen lassen. Nur wie?

Ich muss gestehen, ich gehöre nicht zu den Menschen, die das Kochen als inspirierend oder entspannend finden.

Für mich ist es Mittel zum Zweck.

Hand auf’s Herz, wie viele verschiedene Gerichte kochen Sie so in einem Monat? Und in drei?

Tatsache ist, dass sich viele Gerichte, die uns schmecken, ziemlich häufig auf unseren Tellern landen. Im Durchschnitt sagt man, das es nur etwa 24 Gerichte sind, die sich über viele Jahre wiederholen.

Abwechslung sieht anders aus!

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Was also tun, um aus diesem Speise-Einerlei auszubrechen, die Panik zu vermeiden und dazu noch gesund und lecker zu kochen? Die Antwort ist einfach: Ein Speiseplan muss her!

Ich habe über einen längeren Zeitraum Rezepte gesammelt, die der ganzen Familie schmecken.

Ein Hauptkriterium für mich war: In der Woche darf das Kochen nicht länger als 20 Minuten dauern. Kommt nicht gut, nach der Arbeit hungrig vor dem Herd zu stehen und dann noch stundenlang zu kochen. Die aufwändigeren Gerichte werden also am Wochenende gemacht.

Herausgekommen ist ein 3-Monatsplan. Kein Gericht wiederholt sich in diesem Plan. Sind die drei Monate um, fangen wir einfach wieder von vorne an. Damit haben wir wesentlich mehr Auswahl als der Durchschnittshaushalt. 594136_web_R_by_angieconscious_pixelio.de

Seitdem gibt es wesentlich mehr frisches Gemüse und Fertiggerichte sind praktisch komplett von unserem Speiseplan verschwunden. Da ich wochenweise einkaufe, kann ich die Gerichte unter der Woche auch verschieben, falls mal mehr Gusto nach etwas anderem als dem an diesem Tag eingeteilten Menu ist.

Man kann beim Erstellen des Speiseplans auch nach Wochentagen bestimmte Gerichte aussuchen, z.B. Dienstags Pasta oder Freitags Fisch. So erstellt man sich einen ausgewogenen Speiseplan und braucht sich NIE wieder Gedanken machen, was man heute kochen muss (Für mich war das DER Hauptgrund überhaupt!)

Ich werde mir überlegen, meinen Plan zu einem späteren Zeitpunkt hier auf dem Blog in irgendeiner Form zur Verfügung zu stellen. (Für die ganz Faulen!)

Mein Plan ist in einer Mappe mit Klarsichthüllen und direkt dahinter sind auch alle Rezepte eingeheftet. So braucht man nie suchen, das ganze ist „küchentauglich“ und es kann auch mal jemand anderes kochen, wenn man selber nicht dazu kommt.

Also fangen Sie an, schreiben Sie alle Lieblingsrezepte Ihrer Familie auf und beginnen diese zu sammeln. Ich gebe zu, es ist eine Fleißarbeit, aber es lohnt sich auf jeden Fall, weil man danach viel Zeit und Nerven spart.

In diesem Sinne: Guten Appetitt!

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10 thoughts on “Was gibt es zu essen?”

  1. Hast du einen Vorschlag, wie ich einen längeren Essensplan schreibe, wenn ich nicht weiß, a) wie viele Personen essen, b) wie alt diese Personen sind und c) wenn an 3 bis 4 von 5 Tagen ein Kind mit Diabetes mitisst? Bei uns scheitert schon oft ein Wochen-Plan, weil wieder was dazwischen kommt. (Vor allem wegen dem Diabetes-Kind.) Würde mich sehr über Tipps freuen.

    Ansonsten wieder sehr gut geschrieben und die Idee mit den Klarsichthüllen finde ich suuuuper.

    1. Hallo Marianne,
      nun mit der Diabetesküche kenne ich mich leider gar nicht aus, aber ich würde Dir in solchen Fällen empfehlen, 1. einen Grundplan zu schreiben, der eventuell auch mal 2 Portionen mehr enthält und am Wochenende z.B. Diabetesrezepte extra zu kochen und diese portionsweise mit einzufrieren.
      Oder du schaust einfach, was definitv nicht in die normalen Rezepte darf und suchst dafür Alternativen, soweit es geht.
      So hast du immer eine „Notfallration“ die man schnell auftauen kann, falls es doch mal mehr Esser werden.
      Lieben Gruss

      1. Danke.
        Ansich darf er alles essen. Ich muss nur die Kohlenhydrate rausrechnen und dann die BE berechnen. Ansich „nur“ ne Rechenarbeit. Einfacher ist es natürlich mit Sachen, wo es klar ist. zB gebratene Putenstreifen mit Erdäpfel, da müssen nur die Erdäpfel abgewogen werden. Bei zB nem Gemüsestrudel, Erdäpfel-Auflauf, usw. wüsste ich nicht, wie ich es berechnen soll. Im Grunde genommen alle Rezepte, wo die Kohlenhydrat-Nahrungsmittel mit den anderen vermischt sind.

        Dadurch ist unser Speiseplan sehr eingeschränkt. Aber ich werde trotzdem versuchen, die Idee mit dem Monatsplan umzusetzen.

        Alles Liebe
        Marianne

        1. Hallo Marianne, aber dann ist es ja nur eine Rechenarbeit, die du einmal machen musst. Wenn du einen Monatsplan oder eben einen Dreimonatsplan hast, der sich immer und immer wieder wiederholt, brauchst du danach nie wieder rechnen, schreib dir einfach die Berechnung unter die Rezepte, dann brauchst du beim Auffüllen nur noch auf die Grammzahlen achten. Vielleicht hilft dabei diese Seite: http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/Berechnen-Sie-Ihre-BE–KE-52904.html

  2. Diese Frage: „Was gibt es zu Essen?“
    Ich kenn sie einfach zu gut. Man ist morgens mit den anderen Dingen im Haushalt beschäftigt und dann mittags, wenn der Vater & die Kinder von der Arbeit/Schule heim kommen. 😉 Bin echt fröhlich, dass es nicht nur mir so ergangen ist 😀 Danke für den tollen Beitrag.

  3. Wenn die Kinder nachhause kommen mache ich denen immer sehr gerne SMoothies, wer kennt es nicht auch als mutter, wenn die kinder das obst und gemüse links liegen lassen? ach herrje

  4. Mich würde dieser 3-Monatsplan wirklich brennend interessieren. Ich habe mich auch schon öfter hingesetzt und meine KochListe immer wieder ergänzt, komme aber einfach nicht über 35 Gerichte… Irgendwie schon etwas erbärmlich. Meine Frage, könnten Sie mir Ihren Plan zukommen lassen? Meine Familie würde sich bestimmt über mehr Abwechslung freuen.

  5. Hallo,

    vielen Dank zunächst für die vielen tollen und nützlichen Beiträge. Dieser hier fand ganz besonders meinen Anklang, da ich jede woche aufs neue vor der frage stehe was soll ich kcohen und es sind dann doch immer wieder die selben gerichte 🙁
    Es wäre echt super wenn du mir deinen 3 monatsplan zur verfügung stellst. Vielen Dank im vorraus.
    Liebe Grüße

  6. Hallo,

    ich bin heute erst auf deinen Blog gestoßen. Was ich bisher gelesen habe gefällt mir schon sehr gut.
    Mir würde auch der 3-Monatsplan interessieren. Kannst du mir den zuschicken? Oder gibt es dazu schon einen Beitrag/Download?

    Gruß Karina

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