Vorratshaltung ja oder nein?

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Wie viel Vorräte sollte man im Haus haben?

Über dieses Thema gibt es bereits unzählige Artikel im Internet, auch findet man bei Youtube zahlreiche Videos dazu.

Ein besonders eindrucksvolles habe ich hier gefunden:


Wieviel Vorrat sollte man nun haben? Diese Frage kann man nicht so pauschal beantworten. Aber ich kann Dir erzählen, wie ich dieses Thema für meine Familie geregelt habe.

Ich wohne zwar in einem Erdbebengebiet, allerdings habe ich in den letzten 7 Jahren nur ein ganz leichtes mitbekommen. Ich wohne nicht in einem Flutgebiet und ich werde mich ganz bestimmt nicht für den Weltuntergang vorbereiten.

Dazu kommt, dass ich eine relativ kleine Küche habe und wenn ich einen extra Raum einrichten würde, um Vorräte zu sammeln, dann wäre dieser unter dem Dach, wo es im Sommer ziemlich warm wird.

Verständlich wäre eine grosse Vorratshaltung, wenn man in einem Gebiet wohnt, wo man schnell mal eingeschneit sein könnte, aber auch das ist bei mir auf Mallorca relativ unwahrscheinlich.

Also habe ich mir folgendes angewöhnt. Meine Vorratshaltung besteht aus 1+1.

Das bedeutet, 1 Paket im Gebrauch, ein weiteres auf Lager. Immer wenn ein Paket leer ist und ich das Lagerpaket anbreche, kommt es sofort auf die Einkaufsliste. So kann ich immer davon ausgehen, alles im Haus zu haben.

Selbst wenn ich einmal so krank werden sollte, dass ich nicht in der Lage bin, einkaufen zu gehen, sehe ich hier nicht die Notwendigkeit, kiloweise Lebensmittel zu lagern mit der Gefahr, dass ich das Mindesthaltbarkeitsdatum übersehe und die Sachen dann irgendwann entsorgen muss. Das ist herausgeworfenes Geld.

Sollte es also wirklich einmal so schlimm um mich stehen, dass ich das Haus nicht verlassen kann und kein Freund oder Bekannter mir etwas bringen kann (was durchaus passieren könnte), so habe ich immernoch die Möglichkeit, Lebensmittel online zu kaufen und liefern zu lassen.

Gerade bei Trockenvorräten wie Mehl, Zucker etc empfiehlt es sich, die Plastikdosen luftdicht zu verschliessen, um einen Befall mit Mehlmotten und ähnlichem Getier auszuschliessen.

Sicherlich sinnvoll ist es, sich einmal umzuschauen, wer denn Lebensmittel zu einem nach Hause liefert, damit man im Notfall darauf zurückgreifen kann.

Hier bietet übrigens Amazon ein Sparabo an, welches bestimmte Lebensmittel oder Drogerieartikel regelmässig ohne Lieferkosten sendet.

Wie hälst du es mit deiner Vorratshaltung?

 

Bild Benjamin Klack  / pixelio.de 

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2 thoughts on “Vorratshaltung ja oder nein?”

  1. Ich bin auch der Meinung, dass man nicht zuviel lagern sollte. Allerdings auch nicht zu wenig. Ich halte mich an die Vorgaben des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Die vom Bundesamt herausgegebene Broschüre ist sehr interessant und regt zum Nachdenken an. Außerdem ist die Broschüre von Experten herausgegeben, dessen Job es ist sich mit dem Thema zu befassen. Ich denke, dass man es mit einer durchdachten Vorratshaltung auch schafft, dass nichts verdirbt. Und auch wenn ich von Weltuntergangsszenarien nicht viel halte, aber kleinere Notfälle können immer mal eintreten und ich habe schon sehr erstaunt geguckt wie aufgeschmissen meine Bakannten waren, als vor kurzem für zwei Stunden der Strom ausgefallen ist 🙂

    1. Hallo Juli,
      ja ich erinnere mich noch gut an die Jahrtausendwende, wo wir alle irgendwie vor dem grossen Blackout gezittert haben. Ja ich war auch eine von denen, die einen Gaskocher gekauft haben, für alle Fälle. Und ich gestehe, hier in Spanien, wo ja öfter mal der Strom ausfällt, habe ich mir so ziemlich als erstes eine mallorquinische Kaffeemaschine gekauft, mit der man Kaffee auf dem Ofen kochen kann, denn ein Morgen ohne Strom und ohne Kaffee geht gar nicht! 😉

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