Meine Ja/Nein Diät….

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Heute ist Diät-Dienstag. Und heute ist ein schöner Tag, denn es ist ein JA -Tag.

Was es damit auf sich hat? Nun ich war von Kindheit an schon immer mit zu vielen Kilos gesegnet.

Unzählige Diäten habe ich ausprobiert, dabei aber nie wirklich dauerhaft abgenommen.

Als mir meine WII vor einigen Monaten ganz uncharmant sagte, ich sei adipös, hat mich das echt getroffen und ich habe beschlossen, es sollte sich was ändern.

Bei den ganzen Diäten gefällt mir nicht, dass man oft extra Dinge kochen und kaufen muss und vor allem, dass man über einen bestimmten Zeitraum auf gewisse Dinge verzichten muss.

Schnell war klar, eine Ernährungsumstellung ist das einzige, was wirklich in Frage kommt um den Erfolg auch dauerhaft zu halten.

Nur sollte ich jetzt bis an das Ende meiner Tage auf Weißbrot und Schokolade verzichten? Nee das ist nicht meins.

Ich fing an im Internet zu recherchieren und bin auf das intermittierende Fasten gestoßen. Klingt interessant.

Wikipedia sagt dazu:

Intermittierendes Fasten, engl. intermittent fasting (lat. intermittere = ‚unterbrechen / aussetzen‘), ist eine spezielle Form einer Diät, bei der ständig, in einem bestimmten Rhythmus, zwischen Zeiten der normalen Nahrungsaufnahme und des Fastens gewechselt wird. In verschiedenen Tiermodellen führt das intermittierende Fasten bei den so ernährten Tieren – im Vergleich zu Tieren mit konventioneller Ernährung – zu einer höheren Lebenserwartung und zu einer geringeren Rate an altersbedingten Erkrankungen. Der dabei erreichte Effekt ähnelt dem der Kalorienrestriktion.

Jugendliche mit Maßband am BauchAlso habe ich am 01. Januar damit begonnen, nur noch jeden zweiten Tag zu essen. Ganz einfach.

Einen Tag, den JA-Tag, darf ich essen was und soviel ich will, den nächsten Tag, den NEIN-Tag darf ich nicht essen, trinke statt dessen sehr viel Tee und Wasser.

Was soll ich sagen, die erste Zeit war wirklich hart. Obwohl Hunger hatte ich nicht wirklich, nur Appetit, weil ich es einfach gewohnt war, zu bestimmten Zeiten etwas zu essen.

Nach ungefähr 10 Tagen hatte sich mein Körper daran gewöhnt und die Kilos fingen an zu purzeln. Und das obwohl ich an den JA-Tagen auch Kuchen, Schokolade und andere Leckereien verputzte.

Insgesamt sind es seitdem gute 7 Kilo weniger, dass hört sich nicht viel an, aber wenn man das in Zentimetern ausdrückt, klingt das Ganze wirklich interessant. Am Bauch habe ich ganze 9 cm weniger und an den Oberschenkeln sagenhafte 11cm!

Meine Hosen schlottern derzeitig, selbst an den Füßen, die immer mein Problem waren, da ich normalerweise Schuhgröße 42 brauche und in einem Land lebe, in dem es kaum passende Schuhe für solche „Elbkähne“ gibt, habe ich an Umfang verloren. So konnte ich mir gerade gestern einen langersehnten Wunsch erfüllen können und konnte mir High Heels kaufen. WOW 13 cm!!! Vorher undenkbar!

Für mich ist es DIE Lösung, mit der ich leben kann.

Auch wenn ich es häufig gar nicht so eng sehe an den Nicht-Esstagen. Selbst wenn ich dann mal was zu mir nehme, achte ich zumindest an diesen Tagen darauf, dass die Nahrung dann kalorienreduziert und in Maßen ist.

Und an den Esstagen? Da ist es wichtig, deutlich mehr als den Grundumsatz an Kalorien zu sich zu nehmen. Nur dann fährt der Körper nicht auf Sparflamme und speichert „Notrationen“ in Form von Speckrollen.

Ich wurde am Anfang belächelt, musste mich rechtfertigen, weil mir viele Freunde und Bekannte gesagt haben, dass sei ungesund, ich muss doch was essen,….. NEIN muss ich nicht. Jedenfalls nicht jeden Tag!

Inzwischen erhalte ich viele Komplimente, man sieht es inzwischen deutlich und ich fühle mich wesentlich besser als noch Ende 2012.

Ich kann das wirklich jedem uneingeschränkt empfehlen, es zumindest mal auszuprobieren.

Und ich würde mich wirklich freuen, wenn Sie mir hier von Erfolgen oder auch Rückschlägen berichten.

So, und nun geh ich frühstücken!

 

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6 thoughts on “Meine Ja/Nein Diät….”

  1. Sehr interessanter Artikel, Yvonne. Erfahrungen mit dieser Methode waren mir noch nicht bekannt. Es muss eben jeder seinen Weg finden, der langfristig funktioniert. Wichtig ist allerdings, dass man immer alle Nährstoffe bekommt, die man braucht, um gesund und fit zu bleiben.
    Herzliche Grüße
    Petra

  2. Jeden 2 Tag essen würde ich nicht hinbekommen aber von Montag bis Freitag geht. Habe gerade 1 erste Woche durchgezogen und bin gut“drauf“. Wenn man in der Partnerschaft ist, ist „nichts essen“ besonders schwer. Es hat irgendwie eine soziale Komponente, etwas gemeinsam zu essen. Am Wochenende würde ich das schwer aushalten, ausser wir haben uns gestritten, dann gehts auch …. lach. Wünsche euch einen super Tag.

  3. Hallo Yvonne, ich teile deine Geschichte.. Ich habe mit einer Smoothie Diät tatslich 8 kg abgenommen. Grüne Smoothies sind auch zu empfehlen. Toller Blog von dir! Danke

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