Hausmate – Wie dir meine neue Idee helfen kann

Sind wir mal ehrlich, das größte Problem, den Haushalt und das Familienleben in den Griff zu bekommen ist, das man praktisch allein von zuhause aus alles managen muss. Leider lauert genau dort der innere Schweinehund, denn wie oft ist es dir schon vorgekommen, dass du eigentlich noch eine Aufgabe erledigen wolltest, aber genau dann die Schwerkraft auf dem Sofa unüberwindbar war. Und das schlimmste ist, es hat niemand bemerkt, denn keiner wusste von deiner dir selbst gestellten Aufgabe und somit auch nicht von deinem „Nichterfüllen“ dieser Aufgabe. Wenn das mal passiert, ist es nicht schlimm, aber wie leicht kann das einreißen, so dass du die Aufgaben, die du dir gestellt hast gar nicht mehr erledigst. Ergebnis ist Chaos im Haushalt, Chaos in den Finanzen und Chaos im Kopf und daraus resultierend ein schlechtes Gewissen, welches du mit dir umher trägst.

Manchmal erledigen wir eigentlich stupide und banale Aufgaben, welche allerdings viel Arbeit erfordern und niemals kommt ein Lob oder Anerkennung dafür. Wie oft kommt es vor, das dein Partner oder deine Kinder dir sagen: „Hey danke, du hast aber toll aufgeräumt!“ Eher ist es doch so, das man ein „was ist denn hier passiert, warum ist es so dreckig / unordentlich!“ erhält, wenn man eben nicht aufgeräumt hat.

Frustrierend oder?
Prokastination ist eine Bremse. Es ist als würdest du mit angezogener Handbremse durchs Leben fahren, denn du brauchst nicht nur viel mehr Kraft um vorwärts zu kommen, sondern bist auch noch langsamer.
Ich merke es in sehr stressigen Zeiten immmer wieder und bin immer wieder begeistert. Dadurch das ich meine Routinen so sehr verinnerlicht habe, kann ich mich total auf sie verlassen und wenn ich mal eine besonders stressige Woche mit vielen Aussenterminen habe, laufen die Routinen wie von alleine und es ist meist noch viel aufgeräumter und ordentlicher als in Zeiten, wo ich alle Zeit der Welt habe. Einfach weil ich mich nicht ablenken lasse und einfach nur mache.

Wie schwer muss das also sein für Leute, die nicht arbeiten gehen und somit keine „Zeitbegrenzung“ haben.
Aus meiner Studentenzeit kenne ich die „Produktivität“ welche man an den Tag legen kann, wenn man sich um lästige Aufgaben drücken möchte. Rechtzeitig vor der Klausuren nahm ich mir ein paar Tage frei (ich habe neben einem Vollzeitjob im Schichtdienst studiert) um für die Klausuren zu lernen. In der Zeit habe ich dann regelmäßig meine Wohnung ausgemistet und Fenster geputzt, nur um mich nicht mit den Prüfungsaufgaben beschäftigen zu müssen, so lange, bis die Zeit knapp wurde und dann habe ich in Panik meist die ganze Nacht durchgelernt. Total doof, doch ich denke du hast auch schon ganz geschäftig andere Dinge gemacht, nur um keine Zeit zu haben für die wirklich wichtige Sache die erledigt werden muss.

Andererseits kenne ich auch das tolle Gefühl, wenn man eine lange vor sich hergeschobene Aufgabe dann endlich bewältigt hat. Und ich rede da nicht nur von Aufgaben im Haushalt, das kann genauso gut die Steuererklärung, die Anmeldung zu einem Kurs oder ähnliches sein.

Während ich diesen Artikel schreibe, es ist Karfreitag, noch recht früh am morgen und ich bin noch nicht lange wach, tappe auch ich wieder in diese Falle. Mein Kaffee war alle, also eben in die Küche einen neuen holen, ach da steht ja das Geschirr von gestern Abend noch rum! Das also eben in den Geschirrspüler stellen, die Spüle wieder sauber machen. Ach wenn ich schon hier bin, kann ich auch eben noch auf der Terrasse eine rauchen. Der Tisch auf der Terrasse ist schmutzig, also den eben abgewischt. Ach die Blumen sehen aber traurig aus, die brauchen Wasser, also eben noch die Blumen gegossen. Auf dem Rückweg zum Laptop am Sofa vorbei, dort liegen die Kissen noch kreuz und quer von gestern Abend – nein die mache ich später, jetzt schreibe ich erst diesen Artikel fertig. O.k. der Schweinehund hat mit mir gekämpft und dieses Mal habe ich gewonnen. Aber diese Siege sind nicht selbstverständlich (und ich bin nicht Wonderwoman, bei der immer alles läuft und funktioniert!)

Ich nenne diese Zeit immer gerne „schwanger gehen mit einer Idee“, manchmal braucht etwas noch etwas Zeit um im Kopf zu reifen. Aber die Gefahr ist groß, das auch ich mich den ganzen Tag von einer „unwichtigen“ Aufgabe zur nächsten hangele nur um das, was ich eigentlich machen will, nicht zu tun. Und am Ende des Tages war man zwar fleißig aber ist trotzdem unzufrieden, weil die eigentlich wichtige Aufgabe nicht erledigt ist und somit am nächsten Tag aufs Neue lauert.

Wie viel einfacher wäre es, wenn man sich drei Aufgaben am Tag vornimmt und diese auch durchzieht. Das müssen keine großen Aufgaben sein, manchmal vielleicht nur ein Anruf, um den man sich schon seit Wochen drückt.
Aber wie macht man das nun, ohne in die Falle des sehr aktiven Schweinehundes zu tappen? Durch Fokussierung und durch Zuspruch! Indem man sich selber Druck aufbaut, eine Aufgabe auch wirklich zu erledigen.

Ah ich höre dich aufschreien: Ja ich würde ja gerne die Aufgabe heute machen, aber genau heute Nacht hatte mein Kind Magen-Darm und ich muss Wäsche waschen. – Ach ja? Macht das nicht genau 3 Minuten aus? Die Bettwäsche abziehen, in die Maschine stecken und diese starten? Und dann sind mindestens 2 Stunden Zeit, ehe du sie aufhängen musst, oder?

Wie kann ich nun Druck auf mich selber aufbauen, damit ich wirklich dabei bleibe? Indem ich anderen davon erzähle! Ich glaube fast jede von uns hat schon einmal die Erfahrung gemacht, wenn man eine Diät machen will und der besten Freundin davon erzählt, welch schlechtes Gewissen man plötzlich hat, wenn man sich die Sahnetorte bestellt, wenn sie dabei ist. Schon während man in die Karte schaut, erscheinen die Warnschilder im Kopf und man beschließt, doch lieber nur einen Kaffee zu trinken.

Aber wem zur Hölle soll nun erzählen, das man schon ewig vorhat, seinen Kleiderschrank auszumisten? Dem Partner? Der dann sagt, ja mach mal. Der Freundin? Die sagt: Oh ja das müsste ich auch mal wieder tun, aber lass uns doch jetzt mal ins Kino gehen, da ist ein neuer Film….

Genau da setzt meine neue Idee an. Du brauchst einen Hausmate! Einen Motivator der dir die nötige Rückmeldung und den Druck gibt, damit du deine dir gestellten Aufgaben auch tatsächlich erledigst und du trotzdem ein gutes Gefühl hast, weil du mit deinem Hausmate (gesprochen Hausmäit – also Mate aus dem englischen für Kamerad) auch deine Erfolge feierst.

In meiner jetzt über einjährigen Erfahrung mit unserer sehr aktiven Whatsapp Gruppe konnte ich sehen wie motivierend es sein kann, wenn man weiß, das man gerade nicht allein ist beim Aufräumen, sondern das da irgendwo da draußen auch gerade jemand seine Küche aufräumt. Nun ist so eine Gruppe nicht für jedermann, viele sind überfordert mit der Vielzahl an Nachrichten, die dort im Laufe des Tages zusammen kommen.

Wie wäre es also, wenn du persönlich jemanden hättest, der dich dabei unterstützt? Jemanden mit dem du morgens und abends kurz sprichst. Morgens um abzusprechen, welche drei Aufgaben dir heute wichtig sind und abends um gegen zu checken, was davon du geschafft hast und was nicht und um zu reflektieren, warum nicht.

Ich möchte dir eine Plattform geben, dir helfen, deinen persönlichen Hausmate zu finden, der dich beflügelt und unterstützt um deine Aufgaben zu erfüllen. Wer weiß, vielleicht wird da sogar eine neue Freundschaft draus?

Wie soll das gehen? Wenn dein Hausmate gefunden ist, motiviert ihr euch gegenseitig. Ihr erinnert euch an die Routinen, gebt gegenseitig das Lob, was von anderer Seite ausbleibt. Das alles mit zwei einfachen, kurzen Anrufen pro Tag. Keine Ausreden mehr!

Hättest du Interesse daran? Dann kommentiere oder nimm über die altbekannten Wege Kontakt zu mir auf per Whatsapp oder per Mail.

Update: Wow so viel positive Rückmeldung in so kurzer Zeit. Wenn du einen Hausmate haben möchtest, fülle das folgende Formular aus: https://goo.gl/forms/EbP9YPEF95lt067A3

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16 Gedanken zu “Hausmate – Wie dir meine neue Idee helfen kann”

  1. Ich bin gern dabei.
    Arbeite Vormittags, hab eine 5 jährige Tochter und einen Mann im 3-Schicht-System arbeiten. Sein Hobby sind Kühe und Trecker fahren.
    Ich fühl mich oft mit allem allein gelassen.

  2. Deine Idee finde ich Spitze! Da ich Single bin und mir sehr häufig der Schweinehund über den Weg läuft, habe ich direkt das Formular ausgefüllt und bin dabei!

  3. Ich interessiere mich sehr für die Idee der Hausmate. Es käme mir entgegen jemanden zu bekommen der nachmittags die Routinen macht. Liebe Grüsse Monika

  4. Ich interessiere mich sehr für die Idee der Hausmate. Es käme mir entgegen jemanden zu bekommen der nachmittags die Routinen macht. Liebe Grüsse MonikaG

  5. Ich habe seit dem Wochenende ein Hausmate. Es ist prima!
    Ich bin gezwungen mir drei Dinge zu überlegen! Also endlich die Planung, die ich nie gemacht habe. Und dann haben diese Dinge eben Priorität! Das klappt super!
    Jetzt muss es nur noch Routine werden und dafür soll man ja mind. 6 Wochen durchhalten! Also Daumen drücken, dass es so bleibt!!!

  6. Ich finde die Idee super.Ich hätte auch gern jemanden. 🙂 Bin in Vollzeit beschäftigt,lebe mit meiner 16jährigen Tochter und meinen Freund zusammen und alle 2 Wochenenden und Ferien sind unsere Jungs 9 und 10 Jahre alt noch da. Chaos pur.
    LG Annett

  7. Hallo, finde ich eine super Idee 👍.
    Habe 3 Kinder (12, 3 und ein Baby mit 3 Monaten) und einen wunderbaren aber chaotischen und vielarbeitenden Mann und freue mich über jede Unterstützung bei der Chaosmimimierung 😉.
    Lg Agnes

  8. Vielen Dank, Yvonne!

    Dank Dir habe ich eine super Hausmate bekommen, wir unterstützen und motivieren uns gegenseitig.
    Wir gehen jeden Tag eine kleine Problemecke an uns haben in einer Woche meine Küche auf Hochglanz poliert.
    Das hätte ich alleine nie so geschafft.
    Morgens schicken wir uns ein Foto vom Chaos und Abends ein Foto, was wir geschafft haben!

    Ich kann es nur jedem empfehlen!!!
    Und außerdem ausprobieren kostet nix ; )

    LG Jenny
    Team 11

  9. Liebe Yvonne!
    Vielen Dank für diese Idee! Ich werkle immer so vor mich hin und keiner sieht, was ich eigentlich alles mache.
    Seit Ostern habe ich Dank Dir eine super nette Hausmate. Wir sind bisher keine großen Projekte angegangen, aber wir motivieren uns jeden Tag gegenseitig bei den kleinen oder großen Aufgaben, die ein Haushalt so mit sich bringt. Mir hilft es, ihr Fotos zu schicken, von dem Chaos, was ich evtl. beseitigen möchte. Und wenn es geschafft ist, ein Nachher-Foto. Ich empfehle jedem/jeder, es auszuprobieren. Ich finde es toll!

    LG Katja aus dem Team 12 😊

  10. Du sprichst (schreibst) mir hier wirklich aus der Seele. Ich habe mich direkt wiedererkennt. Auf der Couch entspannen und so wenig wie möglich im Haushalt machen. So kann es auf Dauer natürlich nicht laufen! Da muss man sich schon motivierter anstellen. Die Idee mit dem Hausmate gefällt mir ausgesprochen gut! Schön, dass es hier auf diesem Blog immer wieder neue Inspirationen für die Besucher gibt. Top, weiter so!

    LG und eine angenehme Woche,
    Marcel L.

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