Ein neues Projekt – „Versteh deinen Teenager“ oder auch Wir machen jetzt T-Shirt-Business

Veröffentlicht am

Einen Teenager im Haus zu haben ist nicht immer einfach.
Oft sind es diese kleinen Reibereien, die notwendig sind, damit er sich weiterentwickeln kann, die einem als Mutter graue Haare wachsen lassen und einem den letzten Nerv kosten.
Ja ich sage es öffentlich, es gibt so Phasen, da könnte ich ihn an die Wand klatschen (wohlgemerkt, ich könnte, aber mache es nicht!)

Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich meinem Teenie da helfen kann.
In Erziehungsratgebern steht oft, man soll Geduld und Sanftmut zeigen. O.K. – ist aber nicht immer einfach.
Teenager sprechen eine andere Sprache!
Sie denken irrational und sind teilweise starken Stimmungsschwankungen unterworfen.
Da reicht langsam einatmen und

OOOOOOHHHHHHMMMMM

manchmal nicht.

Deshalb habe ich mit meinem Sohn in den letzten Tagen ein eigenes Projekt gestartet. Damit wir mehr Zeit gemeinsam verbringen, damit wir mehr miteinander reden, damit ich mehr seine Standpunkte verstehen kann und er meine.

Und da ich, wie ihr wisst, sehr viel im Internet unterwegs bin und mich das Bloggen und das Internetmarketing nun schon mehrere Jahre echt fasziniert, finde ich es naheliegend, dass ich nun mit meinem 13jährigen ein eigenes Business starte!

Da dieses eigentlich mehr in die Sparte „Geld verdienen mit dem Internet“ gehört, als in diesen Blog, werde ich unsere Fortschritte und Erfolge, aber auch unsere Misserfolge in meinem Blog yvonne.rummrich.com festhalten, aber hier und auch auf meiner Facebookseite von der Familienmanagerin werde ich euch immer wieder mal die zwischenmenschlichen Ergebnisse dieses Projektes mitteilen.

Was genau haben wir nun geplant? 

Wir steigen ein ins T-Shirt-Business! Klingt bekloppt? Ist es vielleicht auch, aber der größte Antrieb für uns ist es, dass wir gemeinsam eine schöne Zeit dabei verbringen. Das ganze soll wirklich Freude bereiten und nichts Langweiliges oder Stupides sein.

Derzeitig besuchen wir den fantastischen Kurs von Reto Stuber „Die T-Shirt-Formel„, in welchem wir das Wissen vermittelt bekommen, wie man erfolgreich T-Shirts im Internet verkauft.

Warum T-Shirts? 

  • Weil jeder mindestens 20 Stück davon im Schrank hat
  • weil jeder von uns immer wieder neue Shirts kauft
  • weil diese oft spontan gekauft werden
  • weil es eine kreative und lustige Art ist Geld zu verdienen
  • weil man dazu so gut wie keine Investitionskosten benötigt

Wie bin ich nun darauf gekommen, dass mit meinem Sohn zu machen?

Er hat immer viele Wünsche. Würde sich gerne viele Dinge kaufen, die sich aber mit magerem Taschengeld nicht realisieren lassen.

Nun könnte ich ihn sparen lassen, oder aber ihm alle Wünsche erfüllen, oder zumindest einen Teil davon. Aber ich finde, jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt für ihn, ihm zu zeigen, dass es genau 2 Möglichkeiten gibt, sich seine Wünsche zu erfüllen. 2 Möglichkeiten, die ich auch hier schon in meinem Blog erwähnt habe.

  1. Ausgaben minimieren – hier wäre es das Sparen
  2. Einnahmen erhöhen – etwas was viel mehr Spaß macht.

Wir haben nun gemeinsam bereits die ersten Videos im Kurs geschaut, diskutiert und auch schon die ersten Designideen gesammelt und ich denke in Kürze werden wir bereits erste Ergebnisse, bzw. erste Shirts vorstellen können.

Mein erstes Shirt könnt ihr hier sehen: https://fabrily.com/goettin  Das erste von Max folgt bald!

Wenn du uns dabei unterstützen willst, sei es durch konstruktive Kritik und Ratschläge oder auch durch das eine oder andere Shirt, welches du kaufst (natürlich nur vorausgesetzt es gefällt dir wirklich wirklich (wie Veit Lindau zu sagen pflegt)) wir freuen uns über jeden Kommentar und jede Interaktion.

Das könnte dich auch interessieren:

Erhalte wöchentlich Aufgaben & Tipps, um deinen Haushalt mit Spass im Griff zu haben!

Deine Daten sind bei mir sicher! Ich hasse Spam!

4 thoughts on “Ein neues Projekt – „Versteh deinen Teenager“ oder auch Wir machen jetzt T-Shirt-Business”

  1. Hallo Yvonne,
    mein Sohn fängt auch jetzt „damit“ an, er ist 12 Jahre alt. Mein Bruder, dessen Tochter nun schon 18 Jahre alt ist und der selbst Erzieher für behinderte Menschen ist, hat mir auch gesagt: jeder Streit mit seinem Teenager gehört zum Abnabelungsprozess dazu. Aber auch er stieß an seine Grenzen und auch er konnte bei OOOOMMMMM nicht immer gleich runterfahren und immer ruhig und gelassen bleiben. Er meinte, er sei auch nur ein Mensch und das müsse sie (seine Teenagertochter) genauso akzeptieren.
    Ich bin zwar auch immer geneigt dazu als Mutter immer alles richtig machen zu wollen und versuche es „anders“ als meine Mutter zu machen und denke auch immer an meine eigene Kindheit zurück wie ich damals dachte. Aber die Theorie in meinem Kopf erlaubt mir auch Fehler zu machen, das Kind führen aber nicht lenken und so weiter.
    Das wichtigste was ich mich ab und zu frage ist, was will ich eigentlich in der Zeit wo die Kinder noch bei mir sind. Ich will sie aufwachsen sehen, ich will dabei sein. Und ich bin überglücklich wenn die Kinder mich dabei haben wollen (jedes Mal) wenn sie zum Jugendclub gehen. Ich sitze nur dämlich in der Ecke und sie wollen nicht das ich mit ihnen was gemeinsam mache und andere Eltern sind auch nicht da. Und sicherlich könnte ich zu Hause putzen oder so. So sitze ich größtenteils sinnlos in der Gegend rum und helfe dort ein bisschen aufzuräumen. Aber ganz ehrlich, ich freue mich wie eine Schneekönigin wenn die Kinder mich fragen ob ich mitkommen möchte. Denn alles was ich will ist ihnen dabei zuzuschauen was sie machen und zu erleben wie sie groß werden.
    Ich kann dir gar nicht sagen warum die Kinder wollen das ich dabei bin, wenn sie mich dort wie Luft behandeln. Aber das ist unwichtig. Wahrscheinlich wissen sie es selbst nicht. Im Unterbewusstsein ist es vorhanden: wir wollen zusammen sein, wir gehören zusammen, wir erleben alles gemeinsam.
    Liebe Grüße Linda

    1. Hallo Linda,
      ja sowas ähnliches ist mir vor kurzem auch passiert. Hier im Ort war Dorffest. Mein Sohn wollte unbedingt, dass ich mitkomme. Ich hatte ihm vorher schon Geld gegeben, damit er Karussel fahren kann. Tja, kaum angekommen, wurden seine Schritte immer schneller, so dass ich bald einen richtigen Abstand zu ihm hatte. Ich hab mir das Treiben dann eine zeitlang angesehen und dann bin ich zu ihm gegangen und hab gesagt, „Du, wenn es dir jetzt doch peinlich ist, das ich mit hier bin, dann geh ich einfach wieder nach Hause“.
      Ich glaube, er wollte dass ich mitkomme, damit er nicht alleine ist, falls er keine Bekannten trifft….

  2. Hallo Yvonne,
    ich freue mich sehr, deinen Blog (über Pinterest) gefunden zu haben und erstmal lese ihn mir komplett durch. Da er echt interessant ist und in einingen Bereichen ziemlich ansprechend 🙂
    Deine Idee, mit deinem Sohn ein Buisness „aufzubauen“ ist eine geniale Idee. Mein Bubi wird dieses Jahr auch 13 Jahre alt und die ganzen Wünsche wachsen. So könnten sie tatsächlich „nachfühlen“, dass bevor man sich was erfüllen lassen kann, erst was reinkommen muss. Ich denke über die „Buisnessrichtung“ nach :-).
    Leider finde ich nichts mehr, wie es weitergeht. Das würde mich schon interessieren? Erfahrungen?

    LG
    Olga

  3. Liebe Yvonne
    Auch mich würde es (wie Olga) brennend interessieren wie es mit eurem gemeinsamen Buisness weitergeht !….-ging?
    Ob das wirklich etwas gutes und vorallem seriöses ist (habe bei Google nur Werbung-Berichte gefunden als ich nach Erfahrungsberichte suchte).
    Ich freue mich, wenn du noch etwas darüber zu schreiben hast 🙂
    Ganz liebe Grüsse und einen guten Start Morgen in die „neue“ Woche
    (wir haben auch Feiertag…..aber nur je nach Kanton)
    Isabelle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

%d Bloggern gefällt das: