Der Weg zum Glück – eine kleine Anleitung

Kennst du das? Du kommst irgendwo hin und denkst dir „Wow so möchte ich wohnen, da wäre ich echt glücklich, wenn ich so ein Haus hätte!“  Und dann lernst du den Bewohner näher kennen und stellst fest, er ist alles andere als glücklich.

Wie kann es sein, dass es Menschen gibt, denen das Glück aus jeder Pore springt, obwohl sie finanziell nicht reich sind? Wie kann es sein, dass es Menschen gibt, die sehr reich und doch so sehr unglücklich sind?

Richtig, Reichtum und Glück haben nichts miteinander zu tun. Auch wenn wir oft denken, wenn ich mehr Geld hätte, dann wäre ich glücklicher, könnte sorgenfreier leben. Es ist ein Trugschluss. Ich konnte beobachten, das Menschen, die finanziell reicher waren, oft auch viel mehr Probleme haben, denn so ein Reichtum will geschützt werden und das ist oft nicht einfach.

Wir sollten uns abgewöhnen die Worte Glück und Geld in einem Satz zu verwenden, denn sie passen nicht zusammen.

Wie wird man denn nun glücklicher?

Nicht indem du mehr arbeitest um mehr Geld zu verdienen (und dann keine Zeit mehr zu haben, es auch auszugeben)


Glück wächst wie eine zarte Pflanze, für Glück muss man was tun, Glück fällt einem nicht in den Schoss.

Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, das man am schnellsten glücklich wird, wenn man dankbar ist. Dankbarkeit ist ein großes Gefühl. Wenn du dankbar bist, kannst du weder missgünstig, noch neidisch sein. Es ist so einfach dankbar zu sein. Ich bin dankbar für mein gemütliches Bett, wenn ich morgens aufwache, dankbar für den ersten heißen Kaffee am Morgen, dankbar für meine Tiere, die mich nach dem Aufstehen begrüßen, dankbar, das ich warm duschen kann. Und so zieht sich meine Dankbarkeit durch den Tag.

Dankbarkeit ist ein positives Gefühl und wie ich schon häufiger erwähnt habe, glaube ich fest daran, das positive Gefühle weitere positive Gefühle anziehen. Und wenn du den überwiegenden Teil des Tages damit verbringst, positive Gefühle zu empfinden, dann bist du glücklich.

Es ist also völlig egal, in welcher Situation du dich gerade befindest. Du hast es in der Hand das Glas halb voll oder halb leer zu sehen, was einen riesigen Unterschied macht. Und du hast es in der Hand „einfach glücklich“ zu sein.

Beginne einfach damit, dankbar zu sein. Dankbar für alles, was dir so passiert und für alles, was du hast.

  • Wie viele Menschen gibt es, die morgens nicht unter einen warmen Decke aufwachen, du siehst, da hast du echt Glück!
  • Wie viele Menschen gibt es, die morgens keine Kaffee oder ein Frühstück zu sich nehmen können. Hast du ein Glück!
  • Wie viele Menschen gibt es, die Stress, Streit und negativen Emotionen ausgesetzt sind und das häufig den ganzen Tag. Hast  du ein Glück, das du deinen Partner oder deine Kinder morgens in den Arm nehmen und küssen kannst!

Es gab aber auch Zeiten, in denen mir das Glück so weit entfernt schien, wie der Mond. Wenn du dich in einer solchen Situation befindest, möchte ich dich einladen ein Experiment zu starten. Beginne jeden Abend oder jeden Morgen 5 Dinge aufzuschreiben, über die du dich gefreut hast, die dich glücklich gemacht haben. Die ersten Tage wird dir das echt schwer fallen. „Ha, die Doofe hat ja keine Ahnung, ich habe keine 5 Dinge, die mich glücklich machen an diesem Tag, was für ein Unfug!“ – Ja da magst du Recht haben aber auch nicht.

Es ist keine Zauberei, sondern wie so oft im Leben eine Fokussierung auf bestimmte Dinge und Umstände. Wenn du dich in dem oberen Satz wiedergefunden hast, dann bist du auf negative Gedanken fixiert und ziehst damit weitere negative Gedanken und Erlebnisse an. Du rennst durch den Alltag und siehst die kleinen Wunder des Tages einfach nicht, weil dein Fokus mit anderen Dingen beschäftigt ist. Du siehst nicht das kleine Mädchen auf der Strasse, welches seine Seifenblasen in den Himmel steigen lässt und dabei so viel Glück verströmt, das es für alle Umstehenden auch noch reichen würde.

Und gerade dann fang an deinen Fokus auf die Dinge zu lenken, die dich glücklich machen. Wenn du diese Übung über einen Zeitraum von einigen Wochen regelmässig machst, dann wird dein Glück zu deiner Routine.

Ich wünsche euch allen einen wirklich glücklichen 2. Advent!

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2 Gedanken zu “Der Weg zum Glück – eine kleine Anleitung”

  1. Danke Yvonne! Das hast Du schön geschrieben.
    Ich habe das tatsächlich mal versucht. Und es fiel mir schon schwer, nur eine Sache aufzuschreiben. Wenn man aber mal drüber nachdenkt, geht es doch den meisten von uns meistens wirklich richtig gut. Wir wissen nur oft nicht, auch die kleinen Dinge zu schätzen.

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