Am Anfang steht die Bestandsaufnahme….

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Gerade wir Familienmanagerinnen neigen dazu, uns in 1000 kleinen Kleinigkeiten zu verzetteln.

Täglich prasseln hunderte neue Fragen und Aufgaben auf uns ein. Die Anmeldung zum Schulausflug muss noch gemacht werden, dazu braucht das Kind eine neue Regenjacke, was essen wir heute, ich muss die Steuererklärung noch machen, Susi wartet noch auf meinen Rückruf, sie will sich bei mir ausweinen, weil ihr Freund Schluss gemacht hat, ich muss noch das Jacket vom Mann in die Reinigung bringen, die Wäsche will gebügelt werden…… diese Liste lässt sich unendlich weiter führen. Kommt Dir das bekannt vor?

Kein Wunder, das man am Ende des Tages total geschafft ist und für die aktive Bildung der Zukunft keine Kraft mehr da ist.

Aber warum schaffen es andere dann? Es ist kein Hexenwerk, die haben auch nicht mehr Zeit zur Verfügung. Es ist nur eine Verschiebung der Prioritäten und eine andere Organisation. Und auch SIE können das!

Fange klein an. Zunächst kommt die Bestandsaufnahme. Nimm Dir ein großes, weißes Blatt Papier, am besten in DIN A 3, bunte Stifte und sorge dafür, dass Du für 2 Stunden nicht gestört wirst. Ich bin dafür damals in ein gemütliches Café geflüchtet und habe mein Telefon zuhause gelassen.

In die Mitte des Blattes schreibst Du  nun das Wort „ICH“

Rund herum soll nun ein Mindmap entstehen, das aufzeigt, was alles wichtig für für dich ist. Schreibe  die Namen der Kinder , des Mannes, der wichtigen Freunde, des Chefs oder der Arbeitskollegen, rund um deinen Namen.

Schreibe auch Stichworte wie Haushalt, Renovieren, Weiterbildung, Finanzen, etc.

Wenn du das getan hast, hat sich dein Blatt schon gut gefüllt. Nimm dir nun die Zeit, über die einzelnen Punkte nachzudenken. In Stichworten vermerkst du auf deinem Blatt, was DU in den nächsten Monaten und Jahren verändern und erreichen möchtest. Ein Beispiel: Bei Bildung könnte dort stehen: Sprache lernen, Office verstehen lernen, etc.

Oder bei Finanzen: Dispokredit abbauen, Sicherheitspolster von 1000 Euro aufbauen, etc.

Denke daran, dass du dieses Mindmap nur für dich schreibst, daher brauchst du keine Scheu haben, dort auch jetzt noch für dich anscheinend völlig unerreichbare Ziele und Wünsche aufzuschreiben.

Lass dir Zeit mit dem Denken, gehe auch gedanklich dein Haus /  deine Wohnung durch. Welche Dinge müssen erledigt werden? Welche Reparaturen stauen sich schon seit Monaten auf.

Wenn Du fertig bist, hast du deine eigene Entwicklungsgrundlage geschaffen, die es nun gilt „abzuarbeiten“

Wie das geht, wie du damit anfängst, erfährst du in den nächsten Beiträgen

FANGE AN!

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8 thoughts on “Am Anfang steht die Bestandsaufnahme….”

  1. Es befreit schon, wenn man nur schreibt. Danke für diese ansich so einfache Anleitung. Bin schon gespannt, wie es weiter geht.

    Von mir auf jeden Fall beide Daumen hoch. Auch für deinen schönen Schreibstil. Weiter so.

  2. Ich finde auch super Vorschlag aber bei mir geht leider geht nicht das ich 2St weg. Aber ich gebe mir mühe und versuche trotzdem meine Ziel und Gedanken auf das Blatt schreiben. Dankeschön für vorschlag gefehlt mir sehr.

  3. Ich bin auch ein Listen und Schreibfan, im groben habe ich mir schon alles notiert was ich angehen will.
    Meinem Göttergatte laufe ich mindestens schon 1/2 Jahr nach, das wir den Sperrmüll wegfahren. Anhänger haben wir ja. Aber aufgrund dessen, das er oft an Wochenenden arbeiten muss, kommen wir einfach nicht zu der Aktion.
    Ich hab jetzt gestern per Mail das Sperrmülllauto bestellt und in ca. 3 Wochen kommen die alles abholen. Kostet mich 15 Euro. Bin froh, wenn ich das von meiner Liste streichen kann.

    1. Hallo Doro, das kenne ich. Zwar nicht im Bezug auf Sperrmüll, aber bei anderen Dingen. Wenn man auf die mithilfe von anderen angewiesen ist, geht alles oft noch viel schleppender als es sowieso schon ist. Viel Erfolg weiterhin.

    2. oh, ja, das kommt mir sehr bekannt vor, habe auch mindestens ein halbes Jahr gebraucht, bis der Container endlich bestellt war, es passte meinem Mann immer nicht (wir haben einen eigenen Betrieb und ein ziemlich großes Betriebsgelände, durch ständige Baumaßnahmen in den letzten Jahren, ist viel (Müll) liegengeblieben, nun endlich war der Container bestellt (mann, habe ich mich gefreut…!!!) und was passiert? – nichts, der Container kam aus irgendeinem Grund nicht und eigentlich haben wir auch grad´keine Zeit… (…sagt mein Mann…) :-/ grrr… und ich kann ihn nicht einfach bestellen, da ich auf die Mithilfe meines Mannes und der Mitarbeiter angewiesen bin, also schauen wir mal, wann der nächste günstige Zeitpunkt ist…

  4. Was mache ich mit meiner Wohnung? Eigentlich wollen wir hier ausziehn, da es zu eng ist und wir unsympatische Nachbarn haben und die Wohnung generell einige Mängel aufweist die ich nicht länger ertragen will. Wir haben nur noch nix passendes gefunden. Daher weiß ich nicht genau wie lange wir noch hier wohnen werden und ich sehe nicht recht ein Zeit, Geld und Nerven in Reparaturen und Verschönerungen einer Wohnung zu stecken, die hoffentlich bald sowieso irrelevant wird. Andererseits weiß ich wie gesagt nicht, wie lange es dauern wird eine Wohnung zu finden die in allen nötigen Kriterien passt. Grundsätzlich Ordnung halten ist eine Sache, aber macht es Sinn Energie in derartige Aktivitüäten zu investieren?

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