Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig….

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Kennst Du das?

Ich habe eine einfache und wirkungsvolle Methode angewandt, um dieses Dilemma zu verbessern:

Eigentlich ist es ganz klar, wenn das Geld nicht ausreicht gibt es genau 2 Lösungsansätze

1. Ausgaben verringern
2. Einnahmen steigern

So einfach das klingt, so schwer ist das in der Realität.
Um die Ausgaben zu verringern habe ich mit der Umschlagmethode gearbeitet.

Wie funktioniert die?

Ich habe mir diverse Briefumschläge besorgt und diese beschriftet

1. 1. Woche
2. 2. Woche
3. 3. Woche
4. 4. Woche
5. 5. Woche
6. Tankgeld
7. Spassgeld
8. Notfallgeld

Dann habe ich mir ausgerechnet, wie viel Geld ich im Monat zur Verfügung habe.
In den Spassgeldumschlag kommen 100 Euro, in den Notfallgeldumschlag mindestens 50 Euro und in den Tankgeldumschlag das Geld was Sie monatlich zum Tanken benötigen.
Das restliche Geld wird auf die anderen Umschläge verteilt und zwar so:
Restgeld geteilt durch die Tage im Monat mal 7 Tage. So werden die ersten 4 Umschläge gefüllt, der Rest (da ja fast jeder Monat mehr als 28 Tage hat) geht in den 5. Umschlag.
Dass Geld holst Du am Monatsanfang vom Bankkonto und dann geht Deine EC-Karte in den „Winterschlaf“ für den Rest des Monats.

Wenn Du nun Deinen Wocheneinkauf machst, nimmst Du den entsprechenden Wochenumschlag mit. Dieses Geld steht Dir zur Verfügung. Nicht mehr!
Man kauft dadurch bewusster ein, rechnet ein wenig mehr.
Sollte am Ende der Woche Geld übrig sein, kann man es in die nächste Woche übertragen.

Das Spassgeld ist gedacht, um auch mal ein Eis essen gehen zu können oder auch mal ins Kino, denn wenn man über mehrere Monate auf vieles verzichtet, kann es sehr hart sein, nichts mehr machen zu können.
Wenn man allerdings weiß, dass man sich auch so etwas mal ohne schlechtes Gewissen gönnen kann, fällt es leichter durchzuhalten.

Das Notfallgeld erklärt sich von selbst. Es ist dafür gedacht, wenn unvorhergesehene Ausgaben auftreten.
Sollte es nicht benötigt werden, kann man es einfach in dem Umschlag lassen und im nächsten Monat aufstocken, so entsteht ein Polster, auf welches man im Notfall zurückgreifen kann.

Du solltest ebenfalls beginnen, ein Haushaltsbuch zu führen, welches wichtig ist, um die Ausgaben im Auge zu behalten.

Das kannst du entweder in einem Heft per Hand schreiben oder am PC in einer Excelliste. Auch gibt es inzwischen eine Menge Apps, in denen man die Ausgaben festhalten kann.

Lies hierzu auch meinen Beitrag Haushaltsbuch – Nur mit Planung hat man Übersicht

Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Deine Erfahrungen mit der Umschlagmethode als Kommentar unter diesem Artikel hinterlässt.

 

Bild: GG-Berlin_pixelio.de

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11 thoughts on “Am Ende des Geldes ist noch so viel Monat übrig….”

  1. Hallo Yvonne,
    also das ist ja mal eine Superidee.
    Ich werde es gleich mal ausprobieren. Jetzt hat ja der Monat erst angefangen.
    Es ist nie zu spät.
    Ich glaube man muss ziemlich diszipliniert sein, wenn man ständig mit der EC-Karte bezahlt, d.h., dass man ganz schnell den Überblick verlieren kann. Aus diesem Grunde finde ich die Idee mit den unterschiedlichen Umschlägen wirklich super .
    Danke für den Tipp.
    Gruss
    Yvonne Frank

  2. Hallo Yvonne,
    ich muss meiner Vorrednerin beipflichten: Die Idee ist weder neu noch kompliziert und deshalb einfach genial. Auch ich werde diese Methode ausprobieren – ich bin schon gepannt auf deine Haushaltsbuchführung – denn da gibt es ja auch diverse Methoden…

  3. Wir nutzen die Umschlagmethode in der ganzen Familie. Da es unpraktisch ist (für uns) immer so viel Bargeld mit zum einkaufen zu nehmen, hab ich mal eine Android App geschrieben, da man das Handy eh meist dabei hat. So werden die Umschläge nur „virtuell“ auf dem Tablet/Handy geführt und jeder, der etwas ausgibt/erhält trägt es gleich in die App ein. Alle Geräte können synchronisiert werden und so weiß jeder, wieviel der aktuelle Umschlaginhalt beträgt.

    Vielleicht hilft sie ja dem einen oder anderen :

    https://play.google.com/store/apps/details?id=com.marcuscalidus.budgetenvelopes&hl=de

    Gruß
    Marco

  4. Hallo Yvonne,
    ich habe deine Seite über youtube gefunden. Finde ich toll. Die Umschlagmethode habe ich früher abgewandelt, indem ich Kaffegläser (durchsichtig) (falls jemand das nachmachen will, die Gläser für Instantkaffee eignen sich toll dafür) beschriftet habe. Jetzt arbeite ich mit Umschlägen in Ampelfarben. Rot für Notgeld, Rot für Notgeldrücklagen (hier kommen die Reste der laufenden Monate rein), gelb (Tankgelder, Freizeitkasse) und grün für die 5 Wochen. Ich finde, die Farben veranschaulichen nochmals wie vorsichtig man mit dem Budget der jeweiligen Farbe umgehen sollte. Dein Korb finde ich toll, werde das erweitern und 2 Körbe nehmen, einen leeren damit ich nicht die ganzen Sachen zwischen den Putzutensilien habe.
    Finde deine Ideen gut. Bis bald mal, Jasmin

    1. Jasmin, das mit den Farben ist eine ganz tolle Idee.
      Ich bin inzwischen ja auf Kunststoffumschläge umgestiegen, aber manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht, obwohl es die in verschiedenen Farben gibt, bin ich bisher auf diese Idee nicht gekommen.
      Klasse!

  5. Der Artikel ist zwar schon älter, dennoch ist das Thema immer noch sehr aktuell, denn wer kennt das Problem nicht….der Monat ist noch lang und es ist kaum noch Geld in der Kasse. Da sollte jeder versuchen einen Weg rauszufinden und das hier klingt schon sehr interessant.

  6. Jetzt musste ich schmunzeln. Meine Mutter hatte auch immer diverse Umschläge, aber ein anderes Schema. Da gab es noch einen für Kleidung, neues Auto sparen,Urlaub, allgemeines Sparen. Und wenn es dann nicht wie geplant hinkam z. B. zu schnelles Wachstum der Kinder verusacht Kleiderloch, wurde hin und hergepackt und am Monatsersten wieder korrigiert. Hat bei ihr prima funktioniert.

  7. Hallo!
    Die Idee finde ich wirklich sehr gut. Allerdings hätte ich Angst soviel Geld daheim zu haben. Ausserdem wäre, zumindest bei mir, die Gefahr sehr groß dann immer an die Umschläge zu gehen 😉
    Ich mache es so ähnlich mit verschieden Konten. Eins fürs Sparen, eins für den Spaß und dann noch ein Haushaltskonto zum Lebensmittel einkaufen.
    Allerdings gibt es da den Nachteil mit den Gebühren. Das muss ich mir nochmal ausrechnenund überdenken. Eventuell teste ich es mit dem Umschlägen doch einmal und arbeite an meiner Disziplin; -)
    Schaut doch mal bei mit vorbei. Ich habe einen Artikel darüber geschrieben wie man am Ende vom Monat mehr Geld hat.

    http://spare-schwaebisch.blogspot.de/2016/02/sparen-mit-der-spardose.html?m=1

    Grüße Steffi

  8. Ich habe jetzt nicht alle vorausgegangenen Kommentare gelesen, aber ich denke ich kann mich anschließen. Die Idee ist klasse. Und weil mir deine „5-Minuten“ täglich schon so gut geholfen haben werde ich es auf jeden Fall ausprobieren.

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